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Das Tier am Manne ...

Pelz ist wieder salonf?hig.
Wer's nicht glaubt, darf gerne gucken:
hier oder hier oder hier oder ganz besonders hier und hier.

Ja sind die denn alle wahnsinnig?
Da haben PETA und Greenpeace in den 80er und 90er Jahren tolle Arbeit geleistet, wer Pelz trug war verp?hnt. Und jetzt kommt der Trend zur?ck.

Damals gab es in Deutschland rund 180 Pelztierfarmen. Vor kurzem waren es gerade mal noch 30. Der Pelztierhandel scheint aber leider wieder einen Aufschwung zu erleben.

In diesen deutschen Farmen werden pro Jahr rund 300.000 Tiere get?tet. Das sind etwa 822 Tiere pro Tag. Weltweit bel?uft sich die Zahl auf 40 Millionen Tiere pro Jahr. F?r einen einzigen Pelzmantel m?ssen 50 bis 60 Nerze ihr Leben lassen.
Drei Viertel der Tiere kommen aus extra eingerichteten Zuchtfarmen.
In den Farmen werden F?chse in K?figen von maximal einem Quadratmeter, Nerze in K?figen von 30 x 45 cm gehalten. Zu mehreren.
Vor allem die F?chse verbringen oft Jahre in diesen K?figen, bevor sie zu einem kuscheligen Pelz weiterverarbeitet werden.
Ach ja, die Tiere werden in den Farmen nicht etwa auf eine halbwegs humanen Art get?tet, sondern - nat?rlich aus Kostengr?nden - vergast (nicht selten mit den Abgasen des LKWs, der die Tiere angeliefert hat) oder (zumindest in Deutschland) meistens mit 250 Volt gegrillt. Wie? Na, Mund auf, Metallplatte rein sowie Metallstab in den After und Schalter umlegen.
Die Tiere verlieren dabei nicht etwa das Bewusstsein. Die Prozedur dauert so lange, bis das arme Viech an Herzversagen stirbt. Bis dahin vergehen schonmal ein bis zwei Minuten.
Sehr human, nicht wahr?

Der restliche Bestand der Tiere wird in der Natur gefangen. Mit Fallen und Schlingen, nicht etwa mit K?figen. Am h?ufigsten kommt dabei das sogenannte Tellereisen zum Einsatz. Tritt ein Tier auf die Feder des Tellereisens, schlagen die beiden Zahnreihen der Falle am Bein des Tieres zusammen. Und um mal Dr. Robert E. Cape zu zitieren: "f?r den Fall, da? die Falle ordnungsgem?? verankert wurde, wird das gefangene Tier darum k?mpfen freizukommen und sich dabei den Fu? verst?mmelt, was schwere, schmerzhafte Ri?wunden verursacht. Oder es versucht zu entkommen, indem es sich die gefangene Extremit?t abbei?t oder abdreht."
Noch viel humaner, nicht wahr?

Ach, die Farmtiere m?ssen ja nat?rlich auch etwas fressen. Kein Problem, schlie?lich gibts ja noch den Ausschuss. Was das ist? Als Ausschuss werden all die Tiere bezeichnet, die unerw?nschterweise in die Fallen geraten sind, die also finanziell von keinem Wert sind wie etwa Hunde, Katzen, Singv?gel oder gar gesch?tzte Arten wie der Wei?kopf-Seeadler. Immerhin hat sich dann der K?der gelohnt.
Oder aber die Pharmaunternehmen liefern Lebendfutter in Form von Laborh?hnern oder -ratten. Wohlgemerkt lebend. Aber wof?r hat man schlie?lich nen Fleischwolf.

Pelzinfo

Nebenbei ... Bilder sprechen wohl die deutlichere Sprache, sind aber nichts f?r schwache Nerven.
20.12.05 19:39
 


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