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Zu Gast bei Freunden

Muhmad Ahmadinedschad will Fußball gucken. Denn er ist nicht nur Präsident des Iran, sondern nebenberuflich auch noch Fußballfan. Leidenschaftlich, sogar. Und was macht man als leidenschaftlicher Fußballfan im Jahre 2006? Richtig, WM gucken. Und was macht man als leidenschaftlicher Fußballfan mit viel Geld im Jahre 2006? Richtig, zur WM fahren, im Stadion hocken und seine Mannschaft anfeuern. Und wer ist neben Mexiko, Angola und Portugal noch in der Gruppe D? Richtig, Iran.
Und wer will im Jahr 2006 als leidenschaftlicher Fußballfan mit viel Geld seine Mannschaft, den Iran, im Stadion anfeuern? Richtig, Muhmad Ahmadinedschad. Prinzipiell kein Problem, wär schließlich nicht das erste Staatsoberhaupt, das ein WM-Spiel besucht. Sogar Frau Merkel war schön öfter im Stadion als ich.

Wo ist nun das Problem? Nun ja, Muhmad Ahmadinedschad ist nicht gerade die Person Mensch, die man gerne auf so eine Veranstaltung sehen würde. Schließlich würde der gute (oder böse) Mann gerne Uran anreichern und Israel, das 1948 mühsam auf die Weltkarte gekritzelt wurde, wieder von dieser tilgen. Und er hat nebenbei wiederholt den Holocaust geleugnet.
Soetwas sieht man eben nicht gern, im Land des Holocausts, dass sich bis heute dafür in Grund und Boden schämt.
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland und der Mann, der auf der Achse des Bösen reitet, würde sich gerne dort wo der Holocaust angeblich nie stattgefunden hat, seine Fußballnationalmannschaft anschauen und diese anfeuern.
Ich bin mal gespannt, wie man darauf reagieren wird. Ich wüsste mir nicht zu helfen.

P.S. Im Nachhinein hätte man Hoyzer wohl besser nicht in den Knast stecken, sondern die Qualifikationsspiele des Iran pfeifen lassen sollen.
7.4.06 22:38





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